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Valencia, España

Andalusien per Wohnmobil: Von Valencia in den Süden Spaniens in 10-12 Tagen

Die Alhambra im Morgengrauen, weiße Dörfer auf den Felsen, die einzige Wüste Europas und Buchten, die man mit dem Wohnmobil erreicht. Südspanien sieht man am besten mit dem eigenen Haus im Schlepptau.

Route vom Team von Camper Retreat VLC in unserem eigenen McLouis Yearling 89G geprüft · Aktualisiert: August 2026

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Andalusien, das sind maurische Paläste, Schluchten mit weißen Häusern und Sonne fast das ganze Jahr. Bustouren fahren Granada und Sevilla an; das Wohnmobil erreicht außerdem die Buchten des Cabo de Gata, die Gebirgsserpentinen der Alpujarra und die Fischerdörfer an der Küste. Diese Wohnmobil-Route führt im Rundkurs durch Granada, Ronda, die Küste von Málaga und entlang des Meeres zurück über Almería und Cartagena: rund 1.400 km in entspanntem Tempo, mit Ruhetagen am Strand. Mit dem Wohnmobil durch Andalusien zu reisen öffnet die andere Seite des Südens. Beste Reisezeit: April bis Juni und September bis Oktober; im Sommer verbringt man die heißen Binnentage am Meer. Wir sind diese Route im Dezember 2025 selbst gefahren; jedes Detail ist persönlich geprüft.

Tag 1: Valencia — Granada (500 km)

Die längste Etappe des Rundkurses kommt zuerst, solange die Kräfte reichen. Über A-7 und A-92 durch Murcia, 5 Stunden mit Mittagsstopp. Am Abend seid ihr am Fuß der Sierra Nevada. Am wichtigsten: Kauft die Alhambra-Tickets 2-4 Wochen im Voraus auf der offiziellen Website — es ist das meistbesuchte Denkmal Spaniens, und an der Kasse gibt es keine Tickets. Übernachtung: Camping Reina Isabel (La Zubia), 15 Minuten mit dem Bus vom Zentrum, oder Area de Autocaravanas Granada.

[ foto: dia-1-granada ]

Tag 2: Granada — ein ganzer Tag

Ein ganzer Tag für Granada. Morgens — Alhambra (3-4 Stunden): Nasriden-Paläste, Generalife-Gärten, Festung Alcazaba. Nehmt den frühesten Eintrittsslot — weniger Menschen und weiches Licht. Nachmittags — Albaicín, das maurische Hügelviertel mit weißen Häusern: hier lohnt es sich, ohne Karte umherzulaufen. Sonnenuntergang — Aussichtspunkt San Nicolás: die Alhambra vor den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada, kommt eine Stunde früher. Abends — Tapas: Granada ist die letzte Stadt Spaniens, in der eine Tapa zum Getränk gratis ist. Calle Navas und Viertel Realejo.

[ foto: dia-2-alhambra ]

Tag 3: Granada — Alpujarra — Órgiva (90 km)

Kurz an Kilometern, intensiv in den Bergen. Die Alpujarra sind die Südabhänge der Sierra Nevada, wo die letzten Mauren nach der Reconquista Zuflucht fanden. Weiße Dörfer der Poqueira-Schlucht: Pampaneira, Bubión, Capileira — drei Dörfer übereinander, lokale Webwaren und Ziegenkäse. Trevélez — das höchste Dorf Spaniens (1.476 m) wo der Serrano-Schinken reift. Straße: die A-4132 ist schmal, aber mit unserem Yearling ohne Eile befahrbar — in den Dörfern am Ortseingang parken. Übernachtung: Camping Órgiva im Tal mit Pool und Bergblick.

[ foto: dia-3-alpujarra ]

Tag 4: Órgiva — Ronda (180 km)

Fahrt nach Ronda. Die Stadt liegt auf beiden Rändern der 120 Meter tiefen Schlucht Tajo, verbunden durch die Puente Nuevo. Geht den Weg Camino de los Molinos hinab, 20 Minuten bergab bis zum Schluchtboden, von wo aus die ganze Brücke zu sehen ist. Neben der Brücke: die älteste Stierkampfarena Spaniens, ein Spaziergang am Schluchtenrand und der Sonnenuntergang von der Plattform Aldehuela. Übernachtung: Area de Autocaravanas Ronda, 10 Gehminuten vom Zentrum.

[ foto: dia-4-ronda ]

Tag 5: Ronda — weiße Dörfer — Málaga (130 km)

Morgens die weißen Dörfer: Setenil de las Bodegas, wo die Häuser direkt in den Fels gebaut sind (die Höhlenstraßen Cuevas del Sol), und Zahara de la Sierra über dem türkisfarbenen Stausee. Am Abend Abstieg ans Meer nach Málaga: das Picasso-Museum in der Geburtsstadt des Künstlers, die Festung Alcazaba und die Uferpromenade Muelle Uno. Übernachtung: Area Málaga (Huelin) oder Camping Torremolinos.

[ foto: dia-5-setenil-malaga ]

Tage 6-7: Málaga — Nerja — Cabo de Gata (220 km)

Nach Osten entlang der Küste. Halt in Nerja: der Balcón de Europa über dem Meer und die Höhlen mit dem weltgrößten Stalaktiten. Danach der Naturpark Cabo de Gata-Níjar, die einzige Wüste Europas, die ans Meer grenzt. Vulkanfelsen, Kakteen, Strände ohne ein einziges Gebäude — hier wurden die Spaghettiwestern gedreht. Unbedingt sehen: Playa de los Genoveses (wilde Halbmond-Bucht), Playa Mónsul (schwarze Felsen und die Indiana-Jones-Düne), der Leuchtturm von Cabo de Gata und der Arrecife de las Sirenas Riffblick bei Sonnenuntergang. Basis: das Dorf San José. Wichtig: im Sommer (15. Jun - 15. Sep) ist die Anfahrt zu den Stränden eingeschränkt — lasst das Wohnmobil in San José und nehmt den Shuttle. Übernachtung: Camping Cabo de Gata oder Area Los Escullos. Mindestens zwei Nächte.

[ foto: dia-6-cabo-de-gata ]

Tag 8: Cabo de Gata — Cartagena (150 km)

Entlang der Küste Murcias nach Cartagena, einer Stadt mit 3.000 Jahren Geschichte. Ein römisches Theater, das 1988 zufällig bei Bauarbeiten entdeckt wurde, modernistische Fassaden in der Calle Mayor und das Marinemuseum mit dem U-Boot Peral. Übernachtung: Area de Autocaravanas Cartagena am Hafen.

[ foto: dia-8-cartagena ]

Tage 9-10: Cartagena — Calblanque — Valencia (300 km)

Morgens: das Geheimnis für den Schluss — der Naturpark Calblanque, 20 Minuten von Cartagena. Wilde Strände mit goldenen Dünen, selbst innerhalb Spaniens wenig bekannt. Ein Feldweg von der Hauptstraße — 10 Minuten ruhige Fahrt. Nach dem Mittagessen die entspannte Rückfahrt: unter 3 Stunden auf der AP-7, am Abend wieder in Valencia. Option für 12 Tage: ein Tag in Sevilla nach Ronda (aber im Sommer sind es +40 Grad) oder ein zusätzlicher Tag in Cabo de Gata — die meisten wählen das Zweite.

[ foto: dia-9-calblanque ]

Praktische Tipps

  • 1Budget: Ab 10 Nächten gilt ein Rabatt von 10 %. Kraftstoff für 1.400 km: rund 180 Euro. Stellplätze im Süden sind meist kostenpflichtig (8-15 Euro), Campingplätze 25-40 Euro.
  • 2Hitze: Im Sommer in Granada und Ronda Besichtigungen morgens machen, Siesta im Schatten oder auf der Fahrt mit Klimaanlage, abends belebt sich die Stadt. An der Küste spürt man die Hitze nicht.
  • 3Winter: Wir sind diese Route im Dezember gefahren, und sie war eine Entdeckung: tagsüber 17-19 Grad am Meer, die Alhambra und Ronda ohne Schlangen, die Stellplätze halb leer. Andalusien im Winter ist dieselbe Route, nur ganz für dich allein. Ein Hinweis: In der Alpujarra liegen die Nächte um null Grad, da zahlt sich die Heizung aus (unser Wohnmobil hat eine).
  • 4Vorausbuchungen: Alhambra 2-4 Wochen im Voraus (unbedingt erforderlich), Campingplätze in Cabo de Gata im August.
  • 5Wasser: Im Süden sind Wasserpunkte seltener als im Norden — Wasserbehälter bei jeder Gelegenheit füllen. Alle Punkte auf Park4Night.
  • 6Straßen: Der einzige wirklich bergige Abschnitt ist die Alpujarra. Im Zweifelsfall Tag 3 auslassen und von Granada direkt per Autobahn nach Ronda fahren.

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Unser McLouis Yearling 89G ist gut ausgerüstet für Andalusien: Klimaanlage für den südlichen Sommer, Solarpanel für autonome Nächte in Cabo de Gata, kompakte 7,48 Meter für die Bergdörfer und 3 Strandsessel für wilde Buchten.

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